USV Vasoldsberg : SV Laßnitzhöhe

USV Vasoldsberg : SV Laßnitzhöhe

Derbytime hieß es wieder; Lassnitzhöhe war zu Gast auf der Sportanlage des Union SV Vasoldsberg, die Herren aus der Marktgemeinde konnten bis jetzt noch keinen Sieg einfahren. Dementsprechend waren die Rollen klar verteilt, Trainer Viet musste allerdings einige Umstellungen vornehmen, aufgrund des dichten Kaders sollte das aber kein Problem für den USV sein.

Aufstellung: Berghold, Paller, Schilcher, Ehrenreich ©, Jager, Weleba , Fessel, Danner (45. Frühwirth), Kraxner J., Czerny, Graller

Torschützen: 1:0 Kraxner (57)


Wie meistens in dieser Saison kam der USV nur sehr stockend in die Gänge, viele Fehlpässe, ungewöhnliche Konzentrationsfehler und viel Hektik sah man heute. Über 90 Minuten schaffte es Vasoldsberg nicht Ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Die Lassnitzhöher waren fußballerisch zwar unterlegen aber die Burschen kämpften wie Löwen am Platz. Die Vasoldsberger Herren waren die meiste Zeit mit dem Schiedsrichter beschäftigt, ein alter Bekannter, Herr Hodzic. Er pfiff letzte Saison wohl das beste Spiel der Vasoldsberger gegen Pirka, seine Leistung sollte sich aber zum Spiel in Pirka nicht verbessert haben. Er passte sich schnell den Vasoldsbergern an. Diese waren der Meinung immer wieder Gespräche mit dem Schiedsrichter anzufangen. Er nahm diese gerne entgegen und zuckte den gelben Karton. Mit dem Spiel war der ein oder andere scheinbar nicht beschäftigt. Die Lassnitzhöher kümmerte das recht wenig, obwohl Herr Hodcic auf beiden Seiten falsche Entscheidungen traf. Die Herren in Gelb kämpften und rackerten was das Zeug hielt. Somit ging eine ereignislose erste Halbzeit zu Ende.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel besser, umso länger es dauerte, desto spannender wurde es schlussendlich, schließlich wurde es still am Sportplatz, es gab Elfmeter für den USV. Leider konnte dieser nicht verwertet werden, kurz darauf konnte sich aber der USV erlösen. Kraxner konnte nach einer Flanke den Ball per Kopf über die Linie drücken. Wenig später gab es dann auch folgerichtig für Lassnitzhöhe Elfmeter. Berghold konnte seine Mannschaft im Spiel halten und entschied sich für die richtige Ecke. Doch Lassnitzhöhe gab nicht auf, sie versuchten weiterhin Ihr Tor zu erzielen. Ein langer Ball - bei dem die Abwehr schlecht aussah landete schließlich bei Stanglauer, der aus kurzer Distanz ebenfalls per Kopf den Ball über die Linie drückte. Nun wachte Vasoldsberg auf, allerdings zu spät und im Mittelpunkt stand nun der Tormann der Lassnitzhöher, Bisail Dominic ein kleiner leichtfüßiger Mann hielt seiner Mannschaft den Punkt. Die Sturmreihen der Vasoldsberger konnten den Schlussmann nicht mehr bezwingen. Zudem flog Spielmacher Czerny nach einer Unsportlichkeit vom Platz. In der Schlussphase hätte Vasoldsberg auch noch den einen oder anderen Elfmeter bekommen können, dennoch wäre ein Sieg heute unverdient gewesen!

Fazit: Schlicht und Einfach zu wenig!

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